Schlagwort-Archiv: Konferenzen

Erinnerung – Anmeldung zu unserem Workshop „Ästhetik und Organisation – Inszenierung und Ästhetisierung von Organisation, Arbeit und Management“

Eine Anmeldung zum 5. Workshop des Forums „Kritische Organisationsforschung“ zum Thema „Ästhetik und Organisation – Inszenierung und Ästhetisierung von Organisation, Arbeit und Management“ ist noch bis zum 15. September möglich!

Der Workshop findet am 5.-6. Oktober 2017 an der Universität Duisburg-Essen statt.

Alle Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden sich hier:

Anmeldung und Programm „Ästhetik und Organisation“

Workshop: Unternehmen zwischen Zukunftsfähigkeit und Wachstumszwang – Call for Papers

Vom 17. bis 19. November 2017 findet in Hannover ein Workshop zum Thema „Unternehmen zwischen Zukunftsfähigkeit und Wachstumszwang“ statt. Beiträge können noch bis zum 30. September eingereicht werden. Aus dem Call:

„Trotz den Erfolgen der Umweltpolitik werden „planetare Grenzen“ wegen wirtschaftlicher Expansion immer weiter überschritten. Gleichzeitig werden auch die sozialen Versprechen der Wachstumspolitik zunehmend gebrochen und die Polarisierungen nehmen regional, wie sozial immer weiter zu. Sowohl Staaten als auch einige Unternehmen stellen Wachstumspolitik jedoch als nahezu alternativlos dar. Liegt dies an einem kulturellen Phänomen, einem „Wachstumsparadigma in den Köpfen“? Oder spielen vielmehr systemische Zwänge eine Rolle, denen Unternehmen und Staaten unterliegen, weil ohne Wachstum die Existenz bedroht oder ökonomische und soziale Stabilität gefährdet sind? Wie lässt sich dies mit der Empirie verbinden, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen gar nicht wachsen?

Wir suchen deshalb innerhalb und außerhalb der Marktwirtschaft Entwicklungspfade, die Abhängigkeit von Wachstum zu überwinden. Sowohl unternehmerische System-Innovationen und Neugründungen als auch Transformationspfade innerhalb bestehender Unternehmungen bieten hier Potentiale.

Inhaltliches Ziel dieses Workshops ist es, durch die Beiträge der Teilnehmenden die Möglichkeiten und Grenzen unternehmerischen Handelns für eine zukunftsfähige Ökonomie jenseits des Wachstums auszuloten. Dafür nehmen wir insbesondere Wachstumszwänge auf unternehmerischer Ebene in den Blick und analysieren ihre Einbettung in makroökonomische Strukturen. Auf dieser Basis werden wir untersuchen, welche Maßnahmen nötig sind, um die Abhängigkeit vom Wachstum zu lösen. Darüber hinaus wollen wir auf dem Workshop gemeinsame Prozesse oder Projekte entwickeln, um noch offene Forschungsfragen zu bearbeiten und zu evaluieren, ob unsere Erkenntnisse für die unternehmerische Praxis relevant sind.

Wir freuen uns auf Beiträge, welche Sie bis zum 30. September 2017 an Jonathan Barth einreichen können. Sie können uns bereits publizierte Artikel oder eigens angefertigte Papiere (mindestens 10.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen) zusenden. Diese Beiträge dienen als Bewerbung zum Workshop, der in einer kollaborativen und diskursiven Atmosphäre mit 15-20 Teilnehmer*innen stattfinden wird. Der Workshop ist eine Kooperation von Zoe – Institut für zukunftsfähige Ökonomien, Arbeitsgruppe Wachstumszwang der Vereinigung für ökologische Ökonomie und der Wissenschaftlicher Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld und knüpft an den Workshop im Februar 2017 an.“

Weitere Informationen gibt es hier: http://geld-und-nachhaltigkeit.de/events/workshop-zukunftsfaehige-unternehmen/

 

Call for papers Sub-Theme 05: Organizing Resilience: In, Against, Despite and Beyond Capital, LAEMOS 2018, Buenos Aires, March 22-24

Call for papers Sub-Theme 05: Organizing Resilience: In, Against, Despite and Beyond Capital, LAEMOS 2018, Buenos Aires, March 22-24

Convenors:

Ana C. Dinerstein A.C.Dinerstein@bath.ac.uk

Luciana Ghiotto luciana.ghiotto@gmail.com

F. Harry Pitts fh.pitts@bristol.ac.uk

Patrizia Zanoni patrizia.zanoni@uhasselt.be

*Deadline abstract submission (up to 1000 words): September 30, 2017.*

Extract from the CfP:

„This stream welcomes submissions that recode the concept of resilience away from survival within the present organisation of work and economic life, towards the development of alternatives ‘in, against and beyond’ capitalism. In critical management studies, resilience is associated with resistance within organizations and how working place resistance relates to other spheres in civil society (Spicer and Böhm 2007). Social movement organizations’ role is regarded as the ‘sites’ for the creation of novel organizational subjectivities and ethical practices’ (Munro, 2014: 1127). This approach demands to ‘reposition organization theory’ towards an anti-hegemonic approach (Böhm 2006: 104) that links critical organization studies with developments in anti-capitalist movements towards the renewal of organization studies (Reedy, 2014: 652) in the direction of utopia (on this see Parker –ed. 2002).“

You can find the full CfP as well as the other streams of the conference at the conference website: https://www.laemos2018.com/

Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW)

Im Oktober 2016 wurde die Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) (Association for SocioEconomic Education and Research) gegründet. Ziel ist die Förderung einer pluralistischen und interdisziplinären Ausrichtung der Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Aus der Gründungserklärung des Vereins:

„Der Ruf nach interdisziplinärem Denken und Forschen steht auf der öffentlichen Agenda seit einigen Jahren weit oben. Die Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) trägt den Forderungen nach einer Erneuerung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre Rechnung. Ihrem Selbstverständnis nach stellt sich sozioökonomische Bildung und Wissenschaft weniger als eine Natur-, son­dern vielmehr als eine multiparadigmatische Sozialwissenschaft dar. Sie verpflichtet sich den Prinzipien der Interdisziplinarität, Pluralität und Kontroversität ebenso wie der permanenten ethischen Reflexion. Dies betrifft die Lehre an den Hochschulen ebenso wie den Unterricht an Schulen, verbreitet sich die Forderung nach (mehr) Pluralismus doch vielmehr institutionenübergreifend.“

Zur Tätigkeit des Vereins zählen auch jährliche Fachtagungen. Die 2. Jahrestagung der GSÖBW zum Thema „Historizität und Sozialität in der sozioökonomischen Bildung“ findet vom 27.2-1.3.2018 in Tutzing statt.

Zur Homepage: https://soziooekonomie-bildung.eu/

Als Einstieg in das Feld der Sozioökonomie empfiehlt sich zudem:

Hedtke, Reinhold (Hrsg.) (2015): Was ist und wozu Sozioökonomie? Wiesbaden: Springer VS.

http://www.springer.com/de/book/9783531198521

 

CfP „Organisation und Verantwortung“ – Tagung und Pre-Conference der Kommission Organisationspädagogik

Nicht nur für alle an CSR, CMS und kritischer Organisationsforschung Interessierten: Hier der interessante Call der Tagung der Kommission Organisationspädagogik am 1./2. März 2018 an der Universität Linz:

CfP Organisation und Verantwortung 2018

Und hier der Call für die vorausgehende Nachwuchstagung:

Forum Pädagogische Organisationsforschung 2018_Call for Abtsracts

Symposium „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“ – Manuskripte und Folien

Zu unserem Symposium „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“ im April in Chemnitz stehen nun die Manuskripte und Foliensätze als Download zur Verfügung. Herzlichen Dank an alle Beitragenden für das zur Verfügung stellen der Manuskripte! Hier die einzelnen Beiträge:

Jürgen Keßler, HTW Berlin: Genossenschaften zwischen unternehmerischer
Effizienz und Teilhabe – eine ökonomische und rechtliche Analyse

Herbert Klemisch, Wissenschaftsladen Bonn: (Post)Demokratie und Unternehmensmitbestimmung in Genossenschaften

Walter Vogt, IG Metall: ‚Mehr Teilhabe wagen‘: Belegschaftsgenossenschaften
als Möglichkeit für die Förderung betrieblicher Partizipation im Kontext von Standort- und
Beschäftigungssicherung

Ronald Hartz, Melanie Hühn, Irma Rybnikova, Markus Tümpel: Partizipationspraktiken in Genossenschaften – Ergebnisse und Diskussion der Fallstudien
Hier der Link zu den Materialien:

https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/ppig/projekt/aktivitaeten/

 

 

 

 

Call for Abstracts – „Entgrenzung von Markt und Staat? Wirtschaftssoziologische Untersuchungen zur Krise der Ordnungsbildung“, 26.-27. Oktober 2017 an der Universität Hamburg

Hier der interessante Call for Abstracts  für die Jahrestagung der DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie: WirtSoz_Sektionstagung_EntgrenzungMarktStaat_CallForAbstracts

Beiträge können in Form von Abstracts bis zum 24. Juli eingereicht werden.

CfP Tagung „Von der Künstlerkritik zur Kritik an der Kreativität“

Im Rahmen des Promotionskollegs „Die Arbeit und ihre Subjekte. Mediale Diskursivierungen seit 1960“ an der Universität Duisburg-Essen findet vom 12.-14.10 die Tagung „Von der Künstlerkritik zur Kritik an der Kreativität“ statt. Aus der Ankündigung:

„Die interdisziplinäre Konferenz möchte Subjektivierungsprozesse im Bereich kreativer Arbeit als einen Ausgangspunkt nehmen, um aktuelle Forschungsfragen und Positionen zur Debatte um Projekthaftigkeit und Kreativität als scheinbare Paradigmen aller Arbeits- und Lebensformen im ‚neuen Kapitalismus‘ zu diskutieren. Dabei sollen neben kritischen wissenschaftlichen Positionen verschiedener Disziplinen (von Literatur- und Medienwissenschaften bis zu empirischer Sozialforschung) auch Ansätze praxisorientierter Kritik an Subjektivierungweisen und dem Kreativitätsdispositiv in den Blick genommen werden.“

Weitere Informationen und der vollständige Call finden sich hier:

https://www.uni-due.de/promotionskolleg_arbeit/konferenz_kreativitaet

 

Seminar – Diverse organizing/organizational diversity – Methodological questions and activist practices, CBS Copenhagen

In collaboration with Diversity in Teams and AlterEcos: Exploring Alternatives to Currently Dominant Forms of Economic Organizing, the Diversity&Difference cluster at CBS invites everyone interested to participate in a two-day international seminar on: Diverse organizing/organizational diversity – Methodological questions and activist practices taking place at CBS Råvarebygning May 2-3, 2017.

Event Abstract

In continuation of previous years’ successful workshops on leadership, diversity and inclusion, we now turn to the question of how to study organizational diversity. How do we study different organizations/organizational differences and why do we do it? This issue is both one of methodology and activism. In terms of methodology, the study of organizational diversity and diverse organizing challenges academic orthodoxies of specialization, standardization and incrementalism (Alvesson & Gabriel, 2013). The search for different organizations/difference in organizations demands that we unsettle our ways and reconsider the ins and outs of what we have been, are and will be doing. In terms of activism, a commitment to diversity and difference challenges social and organizational norms of meritocracy, inclusion, recognition, etc. (Fraser, 2000; Castilla & Benard, 2010; Zanoni et al., 2010). Encounters with difference require that we not only consider new sites of investigation, but also new means of intervention; above all, it implores reconsideration of the very purpose of inquiry: How may studies of diverse organizing and diversity in organizations move beyond either passive description or mere critique and, instead, provide practicable redefinitions of organizational realities?

Keynote: Karen Ashcraft

Panelists: Alison Pullen, Christian de Cock, Damian O’Doherty, Patricia Zanoni.

Find more information at the workshop’s website.

The workshop is exploratory in nature, but we acknowledge the importance of publication. Some participants have submitted abstracts and/or full papers and their presentations will, along with a keynote talk and a panel debate, be the main component of the seminar. However, presenting a paper is not a prerequisite for taking part in the workshop. In line with the theme of the workshop, we welcome alternative forms of participation. This could be contributions to the discussions – or taking on the important role as a curious listener.

Sign up to the workshop here.

Reminder: Symposium „Partizipation in Genossenschaften“, 28.04.2017, TU Chemnitz

Was bedeuten Demokratie, Partizipation und Mitbestimmung in Genossenschaften heute? Wie wird Partizipation von Mitgliedern und Mitarbeitern gelebt und gestaltet?

Am 28.04.2017 findet anlässlich unseres von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Forschungsprojektes „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“ (https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/ppig/index.php) ein Symposium zum Thema „Partizipation in Genossenschaften“ mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion statt.

Themen und Vortragende:

  • Genossenschaften zwischen unternehmerischer Effizienz und Teilhabe – eine ökonomische und rechtliche Analyse (Jürgen Keßler, HTW Berlin)
  • (Post)Demokratie und Unternehmensmitbestimmung in Genossenschaften (Herbert Klemisch, Wissenschaftsladen Bonn)
  • ‚Mehr Teilhabe wagen‘: Belegschaftsgenossenschaften als Möglichkeit für die Förderung betrieblicher Partizipation im Kontext von Standort- und Beschäftigungssicherung (Walter Vogt, IG Metall)
  • Partizipationspraktiken in Genossenschaften – Ergebnisse und Diskussion der Fallstudien
    (Ronald Hartz, Melanie Hühn, Irma Rybnikova, Markus Tümpel, TU Chemnitz)
  • Podiumsdiskussion: „Partizipation in Genossenschaften“, Moderation: Rainhart Lang
    Gäste: Walter Vogt (IG Metall), Jürgen Keßler (HTW Berlin), Barbara Rische (VG eG), Dietmar Berger (Verbandspräsident i.R.)