Schlagwort-Archiv: Krise

„Zehn Jahre nach der Finanzkrise – Wirtschaftswissenschaften reagieren träge“ – Beitrag im Deutschlandfunk zur „Pluralen Ökonomik“

Bereits heute lief dieser „Hintergrund“ im Deutschlandfunk. Aus der Ankündigung:

„Vor zehn Jahren hat die Finanzkrise die reale Wirtschaft erschüttert. Doch welche Spuren hat sie an den Universitäten, in der Wirtschaftswissenschaft hinterlassen? Haben sich die Inhalte für die derzeit rund 24.000 Studierenden der Volkswirtschaftslehre verändert?“

Im Beitrag des Deutschlandfunk geht es prominent um die „Plurale Ökonomik“. Insofern sind die Dinge vielleicht nicht ganz so träge, wie der Titel suggeriert. Dass die Wirtschaftswissenschaften mit der VWL ein wenig kurzgeschlossen werden, ist aus meiner Sicht nach allerdings ein Problem der ganzen Debatte. Kritische Management- oder Organisationsforschung bleiben hier außen vor (was allerdings auch an der kritischen Management- und Organisationsforschung selbst liegen mag …).

Hier der Link zum Beitrag:

http://www.deutschlandfunk.de/zehn-jahre-nach-der-finanzkrise-wirtschaftswissenschaften.724.de.html?dram:article_id=400373

Neue Veröffentlichung in Managementforschung 27(1): „Von anderen Organisationen – Ein Essay über Perspektiven kritischer Organisationsforschung“

Eine kleine Eigenwerbung: Mein Artikel „Von anderen Organisationen – Ein Essay über Perspektiven kritischer Organisationsforschung“ ist nun in der Managementforschung 27(1) erschienen.

Link zum Beitrag: https://doi.org/10.1365/s41113-017-0018-3

Eine Vorabversion findet sich auf Academia und Researchgate:

https://tu-chemnitz.academia.edu/RonaldHartz

https://www.researchgate.net/profile/Ronald_Hartz

Zusammenfassung:

Der Essay geht von der Beobachtung aus, dass trotz der Allgegenwart von Kritik die kritische
Praxis sich auf einem notorisch schwankenden Grund befindet sowie angesichts propagierter
gesellschaftlicher  Alternativlosigkeiten  und  eines  herrschenden  zynischen  Bewusstseins  als
ein eher naives und trübsinniges Geschäft erscheint. Mit Blick auf die Organisationsforschung
werden deshalb mit der immanenten Kritik, der an Foucault anschließenden Genealogie sowie
der welterschließenden Kritik drei Perspektiven kritischer Organisationsforschung diskutiert,
welche der kritischen Praxis schärfere Konturen verleihen. Mit der welterschließenden Kritik,
welche sich der Sichtbarmachung von Heterotopien, von anderen und alternativen Formen des
Organisierens widmet, wird eine kritische Praxis vorgeschlagen, welche den Gegensatz von
Affirmation  und  permanenter  Kritik  unterläuft  und  so  zu  einer  Revitalisierung  von  Kritik
beitragen kann.

Schlüsselwörter
Critical  Management  Studies  ·  Foucault  ·  Genealogie  ·  Heterotopie  ·  Immanente  Kritik  ·
Kritische Organisationsforschung · Welterschließung

Abstract

The  essay  starts  with  the  observation  that,  despite  the  omnipresence  of  criticism,  critical
practice  is  on  a  notoriously  fluctuating  ground.  Even  more  the  propagated  lack  of  social
alternatives  and  a  dominant  cynical  consciousness  turns  critique  to  a  rather  naive  and  dull business.  Regarding  organizational  research,  the  perspectives  of  immanent  criticism,
Foucault’s  genealogy,  and  critique  as  world-disclosure  are  discussed  to  give  the  critical
practice sharper outlines. With world-disclosure devoted to the visualization of heterotopies,
that is of alternative forms of organization, a critical practice is suggested which undermines
the  opposition  between  affirmation  and  permanent  criticism,  and  thus  contributes  to  a
revitalization of critique.

Keywords
Critical  Management  Studies  ·  Critical  organization  studies  ·  Foucault  ·  Genealogy  ·
Heterotopia · Immanent critique · World-disclosure

Workshop: Unternehmen zwischen Zukunftsfähigkeit und Wachstumszwang – Call for Papers

Vom 17. bis 19. November 2017 findet in Hannover ein Workshop zum Thema „Unternehmen zwischen Zukunftsfähigkeit und Wachstumszwang“ statt. Beiträge können noch bis zum 30. September eingereicht werden. Aus dem Call:

„Trotz den Erfolgen der Umweltpolitik werden „planetare Grenzen“ wegen wirtschaftlicher Expansion immer weiter überschritten. Gleichzeitig werden auch die sozialen Versprechen der Wachstumspolitik zunehmend gebrochen und die Polarisierungen nehmen regional, wie sozial immer weiter zu. Sowohl Staaten als auch einige Unternehmen stellen Wachstumspolitik jedoch als nahezu alternativlos dar. Liegt dies an einem kulturellen Phänomen, einem „Wachstumsparadigma in den Köpfen“? Oder spielen vielmehr systemische Zwänge eine Rolle, denen Unternehmen und Staaten unterliegen, weil ohne Wachstum die Existenz bedroht oder ökonomische und soziale Stabilität gefährdet sind? Wie lässt sich dies mit der Empirie verbinden, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen gar nicht wachsen?

Wir suchen deshalb innerhalb und außerhalb der Marktwirtschaft Entwicklungspfade, die Abhängigkeit von Wachstum zu überwinden. Sowohl unternehmerische System-Innovationen und Neugründungen als auch Transformationspfade innerhalb bestehender Unternehmungen bieten hier Potentiale.

Inhaltliches Ziel dieses Workshops ist es, durch die Beiträge der Teilnehmenden die Möglichkeiten und Grenzen unternehmerischen Handelns für eine zukunftsfähige Ökonomie jenseits des Wachstums auszuloten. Dafür nehmen wir insbesondere Wachstumszwänge auf unternehmerischer Ebene in den Blick und analysieren ihre Einbettung in makroökonomische Strukturen. Auf dieser Basis werden wir untersuchen, welche Maßnahmen nötig sind, um die Abhängigkeit vom Wachstum zu lösen. Darüber hinaus wollen wir auf dem Workshop gemeinsame Prozesse oder Projekte entwickeln, um noch offene Forschungsfragen zu bearbeiten und zu evaluieren, ob unsere Erkenntnisse für die unternehmerische Praxis relevant sind.

Wir freuen uns auf Beiträge, welche Sie bis zum 30. September 2017 an Jonathan Barth einreichen können. Sie können uns bereits publizierte Artikel oder eigens angefertigte Papiere (mindestens 10.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen) zusenden. Diese Beiträge dienen als Bewerbung zum Workshop, der in einer kollaborativen und diskursiven Atmosphäre mit 15-20 Teilnehmer*innen stattfinden wird. Der Workshop ist eine Kooperation von Zoe – Institut für zukunftsfähige Ökonomien, Arbeitsgruppe Wachstumszwang der Vereinigung für ökologische Ökonomie und der Wissenschaftlicher Arbeitsgruppe nachhaltiges Geld und knüpft an den Workshop im Februar 2017 an.“

Weitere Informationen gibt es hier: http://geld-und-nachhaltigkeit.de/events/workshop-zukunftsfaehige-unternehmen/

 

Call for papers Sub-Theme 05: Organizing Resilience: In, Against, Despite and Beyond Capital, LAEMOS 2018, Buenos Aires, March 22-24

Call for papers Sub-Theme 05: Organizing Resilience: In, Against, Despite and Beyond Capital, LAEMOS 2018, Buenos Aires, March 22-24

Convenors:

Ana C. Dinerstein A.C.Dinerstein@bath.ac.uk

Luciana Ghiotto luciana.ghiotto@gmail.com

F. Harry Pitts fh.pitts@bristol.ac.uk

Patrizia Zanoni patrizia.zanoni@uhasselt.be

*Deadline abstract submission (up to 1000 words): September 30, 2017.*

Extract from the CfP:

„This stream welcomes submissions that recode the concept of resilience away from survival within the present organisation of work and economic life, towards the development of alternatives ‘in, against and beyond’ capitalism. In critical management studies, resilience is associated with resistance within organizations and how working place resistance relates to other spheres in civil society (Spicer and Böhm 2007). Social movement organizations’ role is regarded as the ‘sites’ for the creation of novel organizational subjectivities and ethical practices’ (Munro, 2014: 1127). This approach demands to ‘reposition organization theory’ towards an anti-hegemonic approach (Böhm 2006: 104) that links critical organization studies with developments in anti-capitalist movements towards the renewal of organization studies (Reedy, 2014: 652) in the direction of utopia (on this see Parker –ed. 2002).“

You can find the full CfP as well as the other streams of the conference at the conference website: https://www.laemos2018.com/

Post-Capitalistic Politics in the Making: Practices of Alternative Economics – Special Issue, Organization 24(5)

Special Issue: Post-Capitalistic Politics in the Making: Practices of
Alternative Economics, Organization 24(5)

http://journals.sagepub.com/toc/orga/24/5

EDITORIAL
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Post-capitalistic politics in the making: The imaginary and praxis of
alternative economies
Patrizia Zanoni, Alessia Contu, Stephen Healy, Raza Mir

ARTICLES
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Entrepreneurial reproductive labor as alternative economic practice: The
ambivalent discourse of seasonal consignment sales
Alexis Bryson, Sarah E. Dempsey

The illusion of the digital commons: ‘False consciousness’ in online
alternative economies
Marinus Ossewaarde, Wessel Reijers

Alternative organizations in finance: Commoning in complementary
currencies
Camille Meyer, Marek Hudon

Spaces of open-source politics: Physical and digital conditions for
political organization
Emil Husted, Ursula Plesner

Supporting alternative organizations? Exploring scholars’ involvement
in the performativity of worker-recuperated enterprises
Susana C Esper, Laure Cabantous, Luciano Barin-Cruz, Jean-Pascal Gond

Diskurs und Ökonomie #22: Die manövrierunfähigen Tanker der Ökonomie

Für Jürgen Link (2009, S. 368ff.) spielen im Bereich der Kollektivsymbole die ‚technischen Vehikel‘ (Schiff, Eisenbahn, Auto, Flugzeug, Raum-Schiff) und die Körpersymbolik eine quantitativ als auch qualitativ überragende Rolle. An früherer Stelle wurde etwa auf die Auto-Symbolik und auf Körpersymbolik im Sinne von bedrohlichen Krankheiten (Virus) als Form der Symbolisierung der Ökonomie verwiesen. Nun liefert die TAZ in einem Kommentar zum ‚Dieselgipfel‘ ein schönes Beispiel für die Schiffssymbolik. Über die Autokonzerne heißt es:

„Sie sind wie manövrierunfähige Tanker, die nur geradeaus fahren können. Vielleicht können sie aus eigener Kraft noch minimal abbremsen. Aber sie steuern unweigerlich auf die Klippe zu. Die betrügerische Bande wird aus falsch verstandenem Selbsterhaltungstrieb weitermachen, auflaufen und untergehen. Jeder weiß das.“ (TAZ vom 3.08.2017, S.1)

Hervorgerufen wird erstens das Bild schierer Größe und auch Trägheit. Die ‚Manövrierunfähigkeit‘ verstärkt dieses Bild, insofern eine ganze Industrie nun unkontrollierbar auf die Katastrophe, die Klippe (des Ruins) zufährt. Kein Verantwortlicher, keine(r) welcher die Unternehmen ‚manövrierfähig‘ machen und ‚lenken‘ könnte, scheint in Sicht. Was hier fehlt ist der oftmals in diesem Bildbereich anzutreffende ‚Steuermann‘ oder auch der ‚Kapitän‘, welcher vielleicht den ‚Stürmen der Globalisierung‘ oder dem ‚Tsunami‘ der Krise trotzt, gelegentlich aber auch einmal ‚das Schiff verlässt‘. Niemand ist also in diesem Beispiel zunächst zu finden, den man womöglich zur Verantwortung ziehen könnte – die schiere Größe und Schwerfälligkeit scheinen dem entgegenzustehen.

Dann aber ein Bildbruch, eine Katachrese: Aus den Tankern werden ‚betrügerische Banden‘, welche ‚untergehen‘. Oder sollte die Schiffsbesatzung gemeint sein? Aber auch hier nur ein generischer kollektiver Akteur. Zudem nun das Bild von Kriminellen, zu verstehen als Abweichung von der ökonomischen Normalität.

In all dem verdichtet wird das Drama einer Branche entworfen, deren Untergang man beiwohnt. Mal wieder Titanic, diesmal aber ohne Glamour. Deutlich wird auch hier die Affektbesetzung – der Thrill – des ökonomischen Diskurses, welcher sich subjektiv in Besorgnis, Panik, Hoffnung oder Optimismus transformiert.

Da ist es dann – kritisch gewendet – schon verwunderlich, wie agil man hinsichtlich von Umtauschprämien für alte Diesel agiert, wie agil man auch am ‚Dieselgipfel‘ beteiligt war. Man sollte also vorsichtig damit sein, einem Tanker – wenn man denn diesem Bild folgen möchte – allein Schwerfälligkeit zuzusprechen. Er ist auch ein Symbol – wenn auch nicht in diesem TAZ-Kommentar – von ökonomischer und politischer Macht.

Quelle

Link, Jürgen (2009): Versuch über den Normalismus. Wie Normalität produziert wird. 4. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

CfP – DISSENSUS! RADICAL DEMOCRACY AND BUSINESS ETHICS. Special Issue of the Journal of Business Ethics

Call for Papers

Special Issue of the Journal of Business Ethics

DISSENSUS! RADICAL DEMOCRACY AND BUSINESS ETHICS

Submission Deadline: 4 June 2018

GUEST EDITORS:

Carl Rhodes, University of Technology Sydney, Australia. carl.rhodes@uts.edu.au

Iain Munro, Newcastle University, UK. iain.munro@ncl.ac.uk

Torkild Thanem, Stockholm University, Sweden. tt@sbs.su.se

Alison Pullen, Macquarie University, Australia. alison.pullen@mq.edu.au

INTRODUCTION TO THE SPECIAL ISSUE

In an era of prolonged financial crisis, political instability and worldwide injustice, the economic and ethical legitimacy of corporate power requires continued challenge. Scandal after scandal has revealed corporations showing little regard for the institutions of liberal democracy. Whether it be tax evasion, law breaking, political lobbying or outright corruption, corporations are content to flout notions of justice, equality and freedom in an escalating pursuit of profit (see Barkan 2013; Brown 2015). Liberal democracy promises opportunity and inclusion, yet democratic states are complicit in strengthening the power of the corporations they glorify as wealth creators and job securers. In ‘post-democracy’ (Crouch, 2004) politics revolves around the conflated interests of corporations and politicians, reinforcing injustice and inequality on a global scale and resulting in poverty, torture, trafficking, imprisonment, and death. This special issue will investigate and challenge this state of affairs by exploring business ethics as it relates to ‘radical democracy’ (Mouffe, 1996; Robbins, 2011). This is democracy conceived as an ethical alternative to the potent marriage of the liberal democratic state and corporate power. As Rancière (2015) explains, the political dissensus required for democracy bears witness to marginalized voices excluded from the prevailing status quo. Such dissensus also enacts a particular ethics rested in the radical questioning and subversion of the totalizing tendencies of power. In response to what Ziarek (2001) has called ‘the ethics of dissensus’, the political task is to fight against the powers, injustices and inequalities that affect people not just politically, but also materially. This ethics goes beyond the questioning of corporate power, and projects us towards trajectories where people already live and work independently of the corporate-government complex. The ethics and politics of dissensus becomes the radically democratic alternative, directed towards sustainable futures at the level of life itself.

POSSIBLE THEMES AND TOPICS

Papers are called for which explore the ethics and politics of radical democracy as it manifests in dissensus and the subversion of corporate power by alternative democratic practices and realities. This is no fantasy, it is witnessed by struggles in domains as diverse as environmentalism, agriculture, affective labour, domestic work, craftwork, art, and the hacker ethic of the open source community. Acknowledging that contemporary politics have created an inverse relationship between corporate power and democracy, we seek to consider the character of this inversion, how it has been resisted, and the alternatives to it. We do not just ask whether democratic alternatives to the liberalistic reign of corporations, markets and corporate governments are possible, but how they are and can be realized. Required is a profound ethico-political engagement; a struggle that moves from critique, to resistance, to alternative realities. This evokes, in Spivak’s (1993) words, an ‘impossible intimacy of the ethical’ that strives for a genuine respect of the value of difference. Such intimacy can also invoke a politically aware and democratic business ethics built on the potential of dissent, alterity and critique as a means of refusing hegemony of all types. Papers might consider, but are by no means limited to, the following topics:

• The effects of Free Trade Agreements and trade wars on democracy.

• Spaces, places and strategies for ethicso-political democratic dissent.

• The politics, ethics and aesthetics of dissensus, through feminism and critical race theory.

• The ethico-political struggle for alternative ways of life, work and organization in the context of global and nationalist capitalism.

• Alternative economies and the subversion of free market liberalism.

• The development of a heterodox management studies to better imagine alternatives within the field of management studies.

• The ‘depoliticization’ of theory and academic work more generally

• The praxis, organization and effectiveness of anti-corporate movements.

• Business ethics and Corporate Social Responsibility as anti-democratic forms of corporate consensus.

• Inequality, difference and class struggle.

• Critiques of corporate sovereignty, justice and dissent.

• Tensions between the materiality of democracy, neoliberal rationality and neoconservative ideology.

SUBMISSION PROCESS AND DEADLINE

Authors should refer to the Journal of Business Ethics website for instructions on submitting a paper and for more information about the journal: http://www.springer.com/social+sciences/applied+ethics/journal/10551. Submission to the special issue by 4 June 2018 is required through Editorial Manager at: http://www.editorialmanager.com/busi/. Upon submission, please indicate that your sub- mission is to this Special Issue. Questions about potential topics and papers should be directed to the guest editors.

REFERENCES

Barkan, J. (2013) Corporate Sovereignty: Law and Government Under Capitalism, Minneapolis: University of Minnesota Press.

Brown, W. (2015) Undoing the Demos: Neoliberalism’s Stealth Revolution, New York: Zone Books.

Crouch, C. (2004) Post-Democracy, Cambridge: Polity.

Mouffe, C. (1996) Dimensions of Radical Democracy: Pluralism, Citizenship, Community. London: Verso.

Rancière, J. (2015) Dissensus: On Politics and Aesthetics, London: Continuum

Robbins, J. W. (2011) Radical Democracy and Political Theology, New York: Columbia.

Spivak , G. (1993) Outside the Teaching Machine, London: Routeldge.

Ziarek, E. P. (2001) Postmodernity, Feminism and the Politics of Radical Democracy. Stanford: Stanford University Press.

Call for Abstracts – „Entgrenzung von Markt und Staat? Wirtschaftssoziologische Untersuchungen zur Krise der Ordnungsbildung“, 26.-27. Oktober 2017 an der Universität Hamburg

Hier der interessante Call for Abstracts  für die Jahrestagung der DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie: WirtSoz_Sektionstagung_EntgrenzungMarktStaat_CallForAbstracts

Beiträge können in Form von Abstracts bis zum 24. Juli eingereicht werden.

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) – Beitrag auf Zeit-Online

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) hat es nun auch in den Karriereteil von Zeit-Online geschafft. Argumentiert wird u.a., dass vor dem Hintergrund niedriger Milch- und Getreidepreise und mithin ökonomischer Unsicherheit das Mitgliedermodell der SoLaWis ein gesichertes Einkommen für die Höfe ermögliche. Gleichwohl verbleiben die erzielten Einkünfte unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-04/solidarische-landwirtschaft-bauern-nachwuchs-jobalternativen

New ephemera Special Issue on ‚Organizing for the post-growth economy‘

From the announcement:

The ephemera special issue on Organizing for the post-growth economy (vol. 17, no. 1) is now available at ephemerajournal.org and in print.

Special issue editors: Christian Garmann Johnsen, Mette Nelund, Lena Olaison and Bent Meier Sørensen

Perpetual economic growth is an underlying assumption of the contemporary organization of capitalist society. The idea of growth is embedded not only in the corpus of economic thought but also in economic institutions. Against this backdrop, this special issue opens up for critical and creative thinking around organizational issues related to growth, economy, sustainability, and ecology. The contributions found in this special issue revolve around themes that are central to the problem of organizing for a post-growth economy, including such phenomena as the circular economy, carbon markets, food production, not-for-profit enterprises, and degrowth. Using a variety of theoretical resources as well as empirical material, these contributions rethink the relationship between growth and organization. The issue includes four papers, two notes, two roundtable discussions, and four book reviews.