Schlagwort-Archiv: Ökologie

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) – Beitrag auf Zeit-Online

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) hat es nun auch in den Karriereteil von Zeit-Online geschafft. Argumentiert wird u.a., dass vor dem Hintergrund niedriger Milch- und Getreidepreise und mithin ökonomischer Unsicherheit das Mitgliedermodell der SoLaWis ein gesichertes Einkommen für die Höfe ermögliche. Gleichwohl verbleiben die erzielten Einkünfte unter dem gesetzlichen Mindestlohn.

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-04/solidarische-landwirtschaft-bauern-nachwuchs-jobalternativen

New ephemera Special Issue on ‚Organizing for the post-growth economy‘

From the announcement:

The ephemera special issue on Organizing for the post-growth economy (vol. 17, no. 1) is now available at ephemerajournal.org and in print.

Special issue editors: Christian Garmann Johnsen, Mette Nelund, Lena Olaison and Bent Meier Sørensen

Perpetual economic growth is an underlying assumption of the contemporary organization of capitalist society. The idea of growth is embedded not only in the corpus of economic thought but also in economic institutions. Against this backdrop, this special issue opens up for critical and creative thinking around organizational issues related to growth, economy, sustainability, and ecology. The contributions found in this special issue revolve around themes that are central to the problem of organizing for a post-growth economy, including such phenomena as the circular economy, carbon markets, food production, not-for-profit enterprises, and degrowth. Using a variety of theoretical resources as well as empirical material, these contributions rethink the relationship between growth and organization. The issue includes four papers, two notes, two roundtable discussions, and four book reviews.

Commons / Gemeingüter im Film

Von Silke Helfrich und der Heinrich-Böll-Stiftung sind inzwischen zwei umfangreiche Bände zur Thematik der Commons / Gemeingüter erschienen. Beide Bände stehen unter einer Creative Commons Lizenz:

Helfrich, Silke; Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) (2012): Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat. Bielefeld: transcript. http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2835-7/commons)

Helfrich, Silke; Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.) (2015): Die Welt der Commons. Muster gemeinsamen Handelns. Bielefeld: transcript. http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3245-3/die-welt-der-commons

Im zweiten Band findet sich eine instruktive Aufzählung von Filmen über die Commons, welche auch in der Lehre eingesetzt werden können. Hier der entsprechende Auszug sowie Verlinkungen:

»Gemeingüter? Was ist das?«
Ein dreiminütiges Erklärstück, das 2010 im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung für eine internationale Commons-Konferenz in Berlin erstellt wurde und bisher auch in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch zur Verfügung steht; gut einsetzbar für Einführungen ins Thema:

»This Land is Our Land. The Fight to Reclaim the Commons«
Der englischsprachige Dokumentarfilm, ebenfalls aus dem Jahr 2010, wurde von Jeremy Earp und Sut Jhally produziert. Das Skript stammt von David Bollier (Mitherausgeber dieses Bandes) und Jeremy Earp; Länge: 46 Minuten. Schwerpunkte sind die Einhegungsprozesse der letzten Jahrzehnte. Die Commons-Bewegung wird hier in den Kontext traditionellen Community-Engagements gestellt und zugleich als beginnende internationale Bewegung skizziert:

www.mediaed.org/cgibin/commerce.cgi?preadd=action&key=146

»Commons in Action«
Die Wissenschaftsvereinigung International Association for the Study of Commons
(IASC) produziert seit 2013 eine Serie von englischsprachigen Kurzfilmanimationen,
»Commons in Action«, unter dem Motto: »Commons sind heute Realität«. Hier zu sehen:

Sie führen kurz und knapp in einige zentrale Konzepte ein und stellen
internationale Projekte vor, meist Preisträger der IASC. Nützlich und gut drei
Minuten lang ist auch die Einführung in den Begriff:

»The Commons. Beyond the State, Capitalism and the Market«
Dieses 36-minütige, englischsprachige Video, in dem auch eine geistesgeschichtliche
Einordnung, beispielsweise über Eigentumskonzepte, vorgenommen wird, veröffentlichte das links-libertäre Anarchist Collective im Jahr 2013. Nicht nur zentrale Begriffe wie Einhegungen, Resilienz oder Fülle werden erläutert, sondern auch die Desig-Prinzipien für langlebige Commons-Institutionen von Elinor Ostrom et al. Hier zu sehen:

und hier nachzulesen:

https://theleftlibertarian.wordpress.com/2013/09/11/thecommons-beyond-the-state-capitalism-and-the-market/

»The Promise of the Commons«
»Das Versprechen der Commons« wurde im Jahr 2014 von John D. Liu sowie der indischen Nichtregierungsorganisation Foundation for Ecological Security (FES) produziert. Besondere Aufmerksamkeit kommt der Umweltsituation im globalen Süden zu. Auf Youtube finden sich verschiedene Ausschnitte aus diesem insgesamt 50-minütigen Beitrag in englischer Sprache:

»Better No More. Principles and Practices towards the next Economy«
Dieses 5-minütige Video in englischer Sprache ist eine Produktion von Kontent
Film, USA, sowie der Edge Funders Alliance, einem internationalen Zusammenschluss
kritischer Stiftungen und Geberorganisationen. Der Film entstand 2015
und konzentriert sich auf vier Aspekte der Commons: Natur entkommerzialisieren,
Arbeit neu denken, Wissen befreien, Wohlstand demokratisieren.

www.kontentfilms.com/work/genres/shorts/better-not-more

»The Commons«
Fünf Jahre hat der Filmemacher Kevin Hansen an diesem Dokumentarfilm gearbeitet.
Entstanden ist ein Film über Gemeinschaften aus aller Welt, die nach alten Commons-Prinzipien wirtschaften. 49 Gemeinschaften in Nord- und Südamerika, Asien und Europa wurden interviewt. Sie erklären, wie sie Commons über Jahrhunderte lebendig halten. »Commons«, so Hansen, »sind ein alt-neuer Open-Source-Code rund ums Teilen von Ressourcen«. Die Website zum Film:
http://commonsfilm.com/

Filme von A bis Z … – ein Update

Die Rubrik „Filme von A bis Z …“ hat ein kleines Update erhalten:

Filme von A bis Z …

Neben zwei neuen Links zu Filmsammlungen werden nun auch ausgewählte Hinweise auf Filme und Dokumentationen aus diesem BLOG dort nochmals gesondert angeführt.

Weitere Hinweise sind stets willkommen!

„Degrowth in Movement(s)“ / „Degrowth in Bewegung(en)“ – Multimedia Projekt

Man darf auf die noch entstehenden Beiträge gespannt sein.

Aus der Ankündigung:

Degrowth ist nicht nur ein neues Label für eine Diskussion über Alternativen oder eine akademische Debatte, sondern auch eine im Entstehen begriffene soziale Bewegung. Trotz vieler Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen gibt es sowohl bei diesen als auch in Degrowth-Kreisen noch viel Unkenntnis über die jeweils anderen. Hier bietet sich viel Raum für gegenseitiges Lernen.

Wie steht Degrowth im Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen? Was kann die Degrowth-Bewegung von diesen lernen? Und was können andere soziale Bewegungen wiederum voneinander sowie von Degrowth-Ideen und -Praktiken lernen? Welche gegenseitigen Anregungen aber auch welche Spannungen gibt es? Und wo könnten Bündnisse möglich sein?

Diesen Fragen gehen 32 Vertreter_innen von sozialen Bewegungen, alternativökonomischen Strömungen und Initiativen in Essays nach.

Zum Projekt: http://www.degrowth.de/de/dib/degrowth-in-bewegungen/

CfP von ephemera – What are the alternatives? Organizing for a socially and ecologically sustainable world

Noch bis Ende Februar können bei ephemera kürzere oder längere Beiträge zur Thematik alternative(r) Organisationsformen eingereicht werden. Aus dem Call:

This special issue seeks to explore the myriad of alternative ways of organizing that are striving to address the social and environmental challenges we currently face. These include, but are not limited to, collectivist approaches (Rothschild-Whitt, 1979) such as cooperatives, community owned enterprises and communal living, and usually though not exclusively these focus on specific localities. Alternative practices include freeganism (the sourcing and reusing of disposed items – see Kurutz, 2007; Starr, 2010), open source technology (Pearce, 2012), and the revitalisation of movements seeking social change, such as Occupy and Idle No More, challenging the ongoing impact of neo-colonial practices on indigenous women and youth in Canada. Many of these initiatives are anti-globalization, anti-consumerist and, in the Global South, anti-development. They tend to have been built from the bottom up and espouse inclusivity and participative action. They seek to prioritise the well-being of people, communities and nature above profit maximization, and indeed to fundamentally challenge ideas around profit, growth and capitalist forms of exchange (Langley and Mellor, 2002; North, 2010). Some may aim for autonomy and to ‘disengage from capitalist (…) systems to build new forms of social and economic relationships and identities’ (Wilson 2013: 720).

Hier der Link zum vollständigen Call:

http://www.ephemerajournal.org/content/what-are-alternatives-organizing-socially-and-ecologically-sustainable-world

CfP – Budapest Degrowth Conference: Call for individual papers is open

Aus der Ankündigung:

After a very successful special sessions call (more than 60 quality sessions submitted), we are happy to announce that the submission platform for individual papers is now open.

red snail  Submit your individual papers here green snail_reflection

The call will close on 29th of February 2016. Please note that the deadline will not be extended. The call for papers only requires submission of abstracts (1700 characters with spaces). Reviewing will be made on the basis of abstracts and if paper is selected, it will be presented during the conference in 15 min (only length limit). There will be no deadline for the optional submission of full papers.

Hier geht es zur Tagungshomepage:

http://budapest.degrowth.org/

Kritik, Organisation und Ästhetik

Gleich zwei aktuelle Ereignisse verweisen auf den Zusammenhang von Ästhetik und Kritik sowie die damit verbundenen Organisationsformen. Zum einen ist von Philipp Ruch, ‚Chefunterhändler‘ des Zentrums für politische Schönheit, eine Art politisches Manifest erschienen. Im Selbstverständnis des Zentrums wird politische Schönheit dabei in direktem Zusammenhang zur Humanität verstanden. Hier geht es zum Zentrum und dessen Aktionen:

http://www.politicalbeauty.de/

Zweitens wird der Klimagipfel von zahlreichen Protesten begleitet, welche mit unterschiedlichen Mitteln politisches Handeln im Angesicht des Klimawandels einfordern. Die TAZ verwies dabei kürzlich auf eine ‚Datenbank des Widerstands‘, welche zahlreiche Protestaktionen und -formen im Zusammenhang des Pariser Gipfels auflistet. Insofern ein guter Einblick in Möglichkeiten des kreativen Protestes und dessen ästhetischen Mitteln:

https://climategames.net/en/home

Zuletzt noch der Verweis auf einen Klassiker in dieser Hinsicht – die ‚Yes Man‘, welche im besten Sinne – etwa im Falle der Entschädigungen für die Bhopal-Katastrophe – gerade das (ökonomisch) Normale in seiner absurden Dimension aufzeigen:

http://theyesmen.org/

Und hier die Bhopal-Aktion der Yes Man:

 

 

„Utopianale“ Filmfestival vom 26.-28.Februar 2016 in Hannover

Im Februar 2016 findet bereits zum 4. Mal das Filmfestival „Utopianale“ statt. Nach der Frage „Wie wollen wir arbeiten?“ dreht sich im kommenden Jahr alles um die Frage, wie wir uns in Zukunft bewegen werden. Das Filmprogramm wird gerahmt von Workshops, Diskussionen und weiteren Aktivitäten. Das Filmprogramm wird in der nächsten Zeit Online gestellt (hierzu erfolgt dann später an dieser Stelle nochmals ein Hinweis), einen Eindruck von den vergangenen Festivals kann man sich allerdings jetzt schon machen:

http://www.utopianale.de/index.html

Herzlichen Dank an Christine Schwarz aus Hannover für diesen Hinweis!