Schlagwort-Archiv: Ökologie

Filme von A bis Z … – ein Update

Die Rubrik „Filme von A bis Z …“ hat ein kleines Update erhalten:

Filme von A bis Z …

Neben zwei neuen Links zu Filmsammlungen werden nun auch ausgewählte Hinweise auf Filme und Dokumentationen aus diesem BLOG dort nochmals gesondert angeführt.

Weitere Hinweise sind stets willkommen!

„Degrowth in Movement(s)“ / „Degrowth in Bewegung(en)“ – Multimedia Projekt

Man darf auf die noch entstehenden Beiträge gespannt sein.

Aus der Ankündigung:

Degrowth ist nicht nur ein neues Label für eine Diskussion über Alternativen oder eine akademische Debatte, sondern auch eine im Entstehen begriffene soziale Bewegung. Trotz vieler Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen gibt es sowohl bei diesen als auch in Degrowth-Kreisen noch viel Unkenntnis über die jeweils anderen. Hier bietet sich viel Raum für gegenseitiges Lernen.

Wie steht Degrowth im Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen? Was kann die Degrowth-Bewegung von diesen lernen? Und was können andere soziale Bewegungen wiederum voneinander sowie von Degrowth-Ideen und -Praktiken lernen? Welche gegenseitigen Anregungen aber auch welche Spannungen gibt es? Und wo könnten Bündnisse möglich sein?

Diesen Fragen gehen 32 Vertreter_innen von sozialen Bewegungen, alternativökonomischen Strömungen und Initiativen in Essays nach.

Zum Projekt: http://www.degrowth.de/de/dib/degrowth-in-bewegungen/

CfP von ephemera – What are the alternatives? Organizing for a socially and ecologically sustainable world

Noch bis Ende Februar können bei ephemera kürzere oder längere Beiträge zur Thematik alternative(r) Organisationsformen eingereicht werden. Aus dem Call:

This special issue seeks to explore the myriad of alternative ways of organizing that are striving to address the social and environmental challenges we currently face. These include, but are not limited to, collectivist approaches (Rothschild-Whitt, 1979) such as cooperatives, community owned enterprises and communal living, and usually though not exclusively these focus on specific localities. Alternative practices include freeganism (the sourcing and reusing of disposed items – see Kurutz, 2007; Starr, 2010), open source technology (Pearce, 2012), and the revitalisation of movements seeking social change, such as Occupy and Idle No More, challenging the ongoing impact of neo-colonial practices on indigenous women and youth in Canada. Many of these initiatives are anti-globalization, anti-consumerist and, in the Global South, anti-development. They tend to have been built from the bottom up and espouse inclusivity and participative action. They seek to prioritise the well-being of people, communities and nature above profit maximization, and indeed to fundamentally challenge ideas around profit, growth and capitalist forms of exchange (Langley and Mellor, 2002; North, 2010). Some may aim for autonomy and to ‘disengage from capitalist (…) systems to build new forms of social and economic relationships and identities’ (Wilson 2013: 720).

Hier der Link zum vollständigen Call:

http://www.ephemerajournal.org/content/what-are-alternatives-organizing-socially-and-ecologically-sustainable-world

CfP – Budapest Degrowth Conference: Call for individual papers is open

Aus der Ankündigung:

After a very successful special sessions call (more than 60 quality sessions submitted), we are happy to announce that the submission platform for individual papers is now open.

red snail  Submit your individual papers here green snail_reflection

The call will close on 29th of February 2016. Please note that the deadline will not be extended. The call for papers only requires submission of abstracts (1700 characters with spaces). Reviewing will be made on the basis of abstracts and if paper is selected, it will be presented during the conference in 15 min (only length limit). There will be no deadline for the optional submission of full papers.

Hier geht es zur Tagungshomepage:

http://budapest.degrowth.org/

Kritik, Organisation und Ästhetik

Gleich zwei aktuelle Ereignisse verweisen auf den Zusammenhang von Ästhetik und Kritik sowie die damit verbundenen Organisationsformen. Zum einen ist von Philipp Ruch, ‚Chefunterhändler‘ des Zentrums für politische Schönheit, eine Art politisches Manifest erschienen. Im Selbstverständnis des Zentrums wird politische Schönheit dabei in direktem Zusammenhang zur Humanität verstanden. Hier geht es zum Zentrum und dessen Aktionen:

http://www.politicalbeauty.de/

Zweitens wird der Klimagipfel von zahlreichen Protesten begleitet, welche mit unterschiedlichen Mitteln politisches Handeln im Angesicht des Klimawandels einfordern. Die TAZ verwies dabei kürzlich auf eine ‚Datenbank des Widerstands‘, welche zahlreiche Protestaktionen und -formen im Zusammenhang des Pariser Gipfels auflistet. Insofern ein guter Einblick in Möglichkeiten des kreativen Protestes und dessen ästhetischen Mitteln:

https://climategames.net/en/home

Zuletzt noch der Verweis auf einen Klassiker in dieser Hinsicht – die ‚Yes Man‘, welche im besten Sinne – etwa im Falle der Entschädigungen für die Bhopal-Katastrophe – gerade das (ökonomisch) Normale in seiner absurden Dimension aufzeigen:

http://theyesmen.org/

Und hier die Bhopal-Aktion der Yes Man:

 

 

„Utopianale“ Filmfestival vom 26.-28.Februar 2016 in Hannover

Im Februar 2016 findet bereits zum 4. Mal das Filmfestival „Utopianale“ statt. Nach der Frage „Wie wollen wir arbeiten?“ dreht sich im kommenden Jahr alles um die Frage, wie wir uns in Zukunft bewegen werden. Das Filmprogramm wird gerahmt von Workshops, Diskussionen und weiteren Aktivitäten. Das Filmprogramm wird in der nächsten Zeit Online gestellt (hierzu erfolgt dann später an dieser Stelle nochmals ein Hinweis), einen Eindruck von den vergangenen Festivals kann man sich allerdings jetzt schon machen:

http://www.utopianale.de/index.html

Herzlichen Dank an Christine Schwarz aus Hannover für diesen Hinweis!

 

SOLIKON – Kongress Solidarische Ökonomie und Transformation, 10.-13.September an der TU Berlin

Am Donnerstag beginnt der Kongress zur solidarischen Ökonomie, seit 5.September läuft bereits die „Wandelwoche“. Hier geht es zum Programm:

http://www.solikon2015.org/de

Solidarische Landwirtschaft – Sendung im Deutschlandfunk

Ein ausführliches und instruktives Feature zur ’solidarischen Landwirtschaft‘ (SoLaWi) wurde heute im Deutschlandfunk ausgestrahlt. Aus der Ankündigung:

Ein Netzwerk aus Einzelpersonen finanziert für ein Jahr die Kosten vor und bekommt dafür die Erträge des Hofes. Rund 100 Betriebe in Deutschland funktionieren nach diesem Modell der „Solidarischen Landwirtschaft“. Die Mitglieder beraten gemeinsam über Anbau und Arbeit auf dem Hof, manche helfen auch mit beim Jäten und Ernten. An bestimmten Verteilpunkten in verschiedenen Großstädten erhalten die Mitglieder dann einmal in der Woche Obst und Gemüse von „ihrem“ Bauernhof.

[…]

Wir besuchen einen Bauernhof in Stuttgart-Möhringen, der nach dem Prinzip Solidarische Landwirtschaft arbeitet. Ist das ein Modell der Zukunft, das langfristig die Existenz der Bauern sichert? Warum engagieren sich Städter als „SoLawis“? Wird durch diese und andere Initiativen ein sozial-ökologischer Wandel eingeläutet?

 

Hier gibt es das Feature zum Nachhören:

http://www.deutschlandfunk.de/konsumkultur-das-modell-der-solidarischen-landwirtschaft.1771.de.html?dram:article_id=327045

Vierte Internationale De-Growth Konferenz in Leipzig, 2.09.-6.09.2014 – Beitrag zu Genossenschaften

Seit gestern findet in Leipzig die 4. Internationale Degrowth Tagung für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit statt. Ein Berührungspunkt des Diskurses über Postwachstum (Decroissance) zur Organisationsforschung liegt in der Frage nach alternativen Arbeits- und Organisationsformen. So findet sich ein starkes Interesse an den Praktiken und Perspektiven von Kooperativen (worker cooperatives etc.). Einen kleinen Beitrag zur Tagung liefern Irma Rybnikova und ich selbst mit der Präsentation von Ergebnissen einer ersten Vorstudie zu „Partizipationspraktiken in Genossenschaften“, welche inzwischen in ein größeres, von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes Projekt gemündet ist.

Wenn ich es recht sehe, findet eine systematische Reflexion über so etwas wie eine „postwachstumsorientierte Organisation“ in der Organisationsforschung nicht statt. Welche Gestalt hätte eine Management- und Organisationsforschung, wenn der Gedanke des Wachstums (und damit assoziierte Konstrukte wie Fortschritt, Wettbewerb, Globalisierung) in Frage stünde oder zumindest selbst zum Thema würde?

Link zur Konferenz: http://leipzig.degrowth.org/de/

Ein wissenschaftliches Naetzwerk sowie  Sammlung von wissenschaftlichen Beiträgen zur Postwachstumdebatte findet sich hier: http://www.degrowth.org/