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Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW)

Im Oktober 2016 wurde die Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) (Association for SocioEconomic Education and Research) gegründet. Ziel ist die Förderung einer pluralistischen und interdisziplinären Ausrichtung der Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften. Aus der Gründungserklärung des Vereins:

„Der Ruf nach interdisziplinärem Denken und Forschen steht auf der öffentlichen Agenda seit einigen Jahren weit oben. Die Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft (GSÖBW) trägt den Forderungen nach einer Erneuerung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre Rechnung. Ihrem Selbstverständnis nach stellt sich sozioökonomische Bildung und Wissenschaft weniger als eine Natur-, son­dern vielmehr als eine multiparadigmatische Sozialwissenschaft dar. Sie verpflichtet sich den Prinzipien der Interdisziplinarität, Pluralität und Kontroversität ebenso wie der permanenten ethischen Reflexion. Dies betrifft die Lehre an den Hochschulen ebenso wie den Unterricht an Schulen, verbreitet sich die Forderung nach (mehr) Pluralismus doch vielmehr institutionenübergreifend.“

Zur Tätigkeit des Vereins zählen auch jährliche Fachtagungen. Die 2. Jahrestagung der GSÖBW zum Thema „Historizität und Sozialität in der sozioökonomischen Bildung“ findet vom 27.2-1.3.2018 in Tutzing statt.

Zur Homepage: https://soziooekonomie-bildung.eu/

Als Einstieg in das Feld der Sozioökonomie empfiehlt sich zudem:

Hedtke, Reinhold (Hrsg.) (2015): Was ist und wozu Sozioökonomie? Wiesbaden: Springer VS.

http://www.springer.com/de/book/9783531198521

 

Return to Meaning – A Social Science with Something to Say. New Book by Mats Alvesson, Yiannis Gabriel and Roland Paulsen

Sounds like an interesting and relevant piece of work …

„The  explosion  of  published  outputs,  at  least
in  social  science,  creates  a  noisy,  cluttered
environment which makes meaningful research
difficult, as different voices compete to capture
the limelight even briefly.  Publishing comes to
be seen as a game of hits and misses, devoid
of intrinsic meaning and value, and of no wider
social uses whatsoever. Academics do research
in order to get published, not to say something
socially  meaningful.  This  is  what  we  view  as
the  rise  of  nonsense  in  academic  research,
which  represents  a  serious  social  problem.  It
undermines the very point of social science.
This  book  argues  that  we  are  currently
witnessing not merely a decline in the quality
of social science research, but the proliferation
of meaningless research, of no value to society,
and  modest  value  to  its  authors  –  apart  from
securing employment and promotion“

More information at Oxford University Press: www.oup.com