Alternative Economic Futures – Academy of Management Perspectives

Interesting and right on time!
Symposium

Alternative Economic Futures: A Research Agenda for Progressive Management Scholarship
Paul S. Adler
ACAD MANAGE PERSPECT 2016; 30:123-128 doi:10.5465/amp.2016.0054

 

Can an Economy Survive Without Corporations? Technology and Robust Organizational Alternatives
Gerald F. Davis
ACAD MANAGE PERSPECT 2016; 30:129-140 doi:10.5465/amp.2015.0067

 

Community Wealth Building Forms: What They Are and How to Use Them at the Local Level
Steve Dubb
ACAD MANAGE PERSPECT 2016; 30:141-152 doi:10.5465/amp.2015.0074

 

Constructing Chains of Enablers for Alternative Economic Futures: Denmark as an Example
Peer Hull Kristensen
ACAD MANAGE PERSPECT 2016; 30:153-166 doi:10.5465/amp.2015.0152

 

Knowledge-Intensive Work And The (Re)emergence Of Democratic Governance
Anna Grandori
ACAD MANAGE PERSPECT 2016; 30:167-181 doi:10.5465/amp.2015.0133

Call for Papers, Special Streams and Symposia – 34th International Labour Process Conference, 4th-6th April 2017 University of Sheffield

The Call for Papers, Special Streams and Symposia for the 34th International Labour Process Conference in 2017 has now been published on the ILPC website:

http://www.ilpc.org.uk/

Call for Papers – 1st RGCS Symposium in Paris about collaborative communities and collaborative movements

Interesting CfP for the first RGCS (Research Group Collaborative Spaces) Symposium which will take place in Paris in December, 16th.

The event will be focused on collaborative communities (coworkers, makers, hackers, fabbers…), collaborative movements and their relationships with work and workplace transformations (end of work, generalization of entrepreneurship, DIY, digital mobility…) at the level of the city.

Deadline for submission has been extended to July, 16th.

CallForPapersFirstRGCSsymposium2016-06-1

“Voice of the workers” in WES | criticalMOTteaching

Reblogged from criticalMOTteaching

The journal Work, Employment & Society offers free access to a series of articles about current realities of work online. It is a great resource to introduce young students who might not have c…

Quelle: “Voice of the workers” in WES | criticalMOTteaching

New Publication: Stories of Adoration and Agony – The Entanglement of Struggles for Recognition, Emotions and Institutional Work (together with Gabriele Fassauer)

We (Gabriele Fassauer and Ronald Hartz) have just published an article in Schmalenbach Business Review, which is now available as ‚Online First‘:

http://link.springer.com/article/10.1007/s41464-016-0015-6

Abstract

In research on organizations, the institutional work perspective plays
a pivotal role in elaborating on the various instances of agency that aim to create,
maintain, and disrupt institutional orders. However, the particular effects of emotions
on processes of institutional work have been rarely addressed so far. In this paper,
we focus on the emotions as an ambivalent driver of institutional work. We do
this by introducing Axel Honneth’s socio-philosophical approach on “struggles for
recognition”. In particular, we analyze how emotions trigger institutional work in
terms of a person’s entry as well as non-entry into struggles for recognition. For this,
we suggest an analytical framework which focuses on seductive as well as agonizing
aspects of relations of mutual recognition. We give evidence to our approach by an
exploration of autobiographical accounts of former employees of investment banks,
published in the context of the global financial crisis.

DOI
10.1007/s41464-016-0015-6

„Degrowth in Movement(s)“ / „Degrowth in Bewegung(en)“ – Multimedia Projekt

Man darf auf die noch entstehenden Beiträge gespannt sein.

Aus der Ankündigung:

Degrowth ist nicht nur ein neues Label für eine Diskussion über Alternativen oder eine akademische Debatte, sondern auch eine im Entstehen begriffene soziale Bewegung. Trotz vieler Überschneidungen mit anderen sozialen Bewegungen gibt es sowohl bei diesen als auch in Degrowth-Kreisen noch viel Unkenntnis über die jeweils anderen. Hier bietet sich viel Raum für gegenseitiges Lernen.

Wie steht Degrowth im Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen? Was kann die Degrowth-Bewegung von diesen lernen? Und was können andere soziale Bewegungen wiederum voneinander sowie von Degrowth-Ideen und -Praktiken lernen? Welche gegenseitigen Anregungen aber auch welche Spannungen gibt es? Und wo könnten Bündnisse möglich sein?

Diesen Fragen gehen 32 Vertreter_innen von sozialen Bewegungen, alternativökonomischen Strömungen und Initiativen in Essays nach.

Zum Projekt: http://www.degrowth.de/de/dib/degrowth-in-bewegungen/

PROKLA 183 – Ökonomie der Flucht und der Migration

Zum heutigen Weltflüchtlingstag hier noch der Hinweis auf die gerade erschienene Ausgabe von PROKLA zur „Ökonomie der Flucht und der Migration“. Beiträge des Schwerpunktes:

Fabian Georgi: Widersprüche im langen Sommer der Migration. Ansätze einer materialistischen Grenzregimeanalyse
Silke van Dyk und Elène Misbach: Zur politischen Ökonomie des Helfens. Flüchtlingspolitik und Engagement im flexiblen Kapitalismus
Sebastian Muy: Hilfe zwischen Abschreckung und Profit Interessenkonflikte Sozialer Arbeit in Flüchtlingssammelunterkünften gewerblicher Träger in Berlin
Karin Scherschel: Citizenship by work? Arbeitsmarkpolitik im Flüchtlingsschutz zwischen Öffnung und Selektion
Dorothea Schmidt: Die deutsche Rüstungsexportpolitik. Wer Waffen liefert, heizt Kriege an und treibt Menschen in die Flucht
Angela Schweizer: Die Ökonomie des Zwischenlandes. Informelle Beschäftigungsfelder undokumentierter Subsahara-Migrant_innen im Norden Marokkos

Hier geht es zur Ausgabe: http://www.prokla.de/

Diskurs und Ökonomie – Teil 16: Selber schuld! Das IW erklärt den Gender Pay Gap

In die aktuelle Debatte um ein „Lohngerechtigkeitsgesetz“ hat sich nun das Institut der deutschen Wirtschaft Köln zu Wort gemeldet und sieht keinen Handlungsbedarf des Staates. Die IW Studie basiert auf einer Analyse des SOEP (Sozio-Ökonomischen Panels). Die Analyse verweist wieder einmal darauf, dass Zahlen nicht für sich sprechen, sondern ihre Bedeutung erst in der diskursiven Bearbeitung und Auseinandersetzung erhalten. Zunächst zeigt die Analyse der SOEP-Daten nichts Überraschendes. In der Pressemitteilung des IW ist zu lesen:

„Ausschlaggebend für die Lohnhöhe sind unter anderem Faktoren wie Branche und Betriebsgröße. Bereits in früheren Studien hat das IW gezeigt, dass Frauen in Hochlohnbranchen unterrepräsentiert sind und tendenziell in kleineren Betrieben arbeiten. So sind gut drei Viertel aller Stellen in den – eher niedrig entlohnten – Bereichen Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen von Frauen besetzt, im – eher hoch entlohnten – Verarbeitenden Gewerbe sind es weniger als drei von zehn. Zudem nehmen Frauen seltener Führungsaufgaben wahr und arbeiten häufiger in Teilzeit als Männer.“

Nun könnte eine Diskussion beginnen – für das IW ist diese aber bereits zu Ende und wir sehen eine diskursive Schließung, welche auf Grundbestände eines neoliberalen Staats- und Ökonomieverständnisses und eines damit verschränkten Verständnisses individuellen Handelns verweist:

„Um die Lohngerechtigkeit scheint es also nicht gut bestellt zu sein – oberflächlich betrachtet. Denn bei einer genaueren Analyse zeigt sich: Die Unterschiede beim Gehalt ergeben sich vor allem aus individuellen Entscheidungen.“

Und weiter:

„Die Entscheidungen über Karriere und Familie sind jedoch rein privat.“

Hier sehen wir die Konstruktion einer „autonomen“ Subjektivität, modelliert nach dem Bild des homo oeconomicus, welche etwa im Kontext der Gouvernementalitätsstudien als neoliberale Macht- und Selbsttechnologie kritisch diskutiert wird: „Da die Wahl der Handlungsoptionen als Ausdruck eines freien Willens erscheint, haben sich die Einzelnen die Folgen ihres Handelns selbst zuzurechnen.“ (Lemke et al. 2000: 30) Dies wird auch an einem letzten Zitat aus der IW Mitteilung deutlich:

„Werden diese und weitere Parameter berücksichtigt […] verkleinert sich die gesamtwirtschaftliche Lohnlücke in Deutschland auf rund 3,8 Prozent. Sie würde noch geringer ausfallen, wäre es möglich, unterschiedliches Verhalten in Gehaltsverhandlungen und abweichende Präferenzen zu berücksichtigen.“

Die Diagnose lautet also: „Selber schuld!“ Die sogenannte „individuelle Entscheidung“ markiert die Grenze dieser ökonomischen Betrachtung des Sozialen, da diese die finale Erklärung für gesellschaftliche Zusammenhänge liefert. Letztere werden dann erfolgreich atomisiert, oder wie schon Maggie Thatcher wusste: „There is no such thing as society, only individual men and women and their families.“ Warum sollte man sich als Ökonomie dann noch mit all den zahlreichen Studien auseinandersetzen, welche sich mit geschlechtsspezifischer Diskriminierung auseinandersetzen?

Quellen

Lemke, Thomas/Krasmann, Susanne/Bröckling, Ulrich (2000): Gouvernementalität, Neoliberalismus und Selbsttechnologien. Eine Einleitung. In: Bröckling, Ulrich; Krasmann, Susanne; Lemke, Thomas (Hg.): Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S.7-40.

Link zur IW Pressemitteilung: http://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/beitrag/lohnluecke-der-staat-muss-nicht-handeln-286778

 

Diskurs und Ökonomie – Ältere Beiträge:

Zombiebanken

Virus

Kernschmelze

Gaspedal und Handbremse

„Bei aller Wertschätzung für ihre tägliche Arbeit“, oder: Arbeitskämpfe als ‚diskursive Kämpfe‘

Klettertour und Basislager

Anlegerstreik

Schwan vs. Sinn, oder: in Verteidigung der Reinheit der Ökonomie

„Die Athener Rasselbande“

Talfahrt

Blase(n)

Industrie 4.0

Im TTIP-Leseraum

Zombiefabriken

CfP – Tagung der Kommission Organisationspädagogik: „Organisation und Netzwerk“, Universität Hildesheim, 23./24. Februar 2017

Hier der Call für die kommende Tagung der Kommission Organisationspädagogik der DGfE:

cfp-Organisation-Netzwerke-2016-FINAL-1

cfp-Organization-Networks-2016-FINAL

Arbeitsprozesstheorie / Labour Process Theory | criticalMOTteaching

Reblogged from criticalMOTteaching

Harry Braverman gehört sicher zu den Autoren, welche die kritische Forschung aber auch die Lehre zur Organisation des Arbeitsprozesses in der kapitalistischen Wirtschaftsordnung entscheidend beeinf…

Quelle: Arbeitsprozesstheorie / Labour Process Theory | criticalMOTteaching