„Das Recht der Freiheit“ – Neues Buch von Axel Honneth

In der aktuellen Ausgabe der „Zeit“ (18.08.2011) findet sich eine ausführliche Besprechung des neuen Buches von Axel Honneth durch Ludwig Siep. Die Honnethsche Aktualisierung von Hegel und die weitere Ausarbeitung des Konzeptes der „Anerkennung“ als Grund sozialer Konflikte als auch positiver und negativer Entwicklung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären geht damit in eine weitere Runde. Honneths Willen zum System muss man nicht unbedingt folgen – jedoch historische und aktuelle gesellschaftliche Konflikte (auch) aus der Perspektive eines ‚Kampfes um Anerkennung‘ sehen zu lernen, macht die Lektüre allemal lohnenswert. Neben dem aktuellen Buch sei zugleich auf die grundlegende Studie „Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte“ verwiesen:

Axel Honneth (2011): Das Recht der Freiheit. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

 

 

 

 

 

Axel Honneth (1994): Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

 

 

 

 

 

Eine Rezeption des Anerkennungskonzeptes in der Management- und Organisationsforschung steht – von Ausnahmen abgesehen – überwiegend noch aus. In etwas schamloser Eigenwerbung möchte ich deshalb auch auf ein Arbeitspapier verweisen, welches die Thematik „Kampf um Anerkennung“ mit diskurs- und identitätstheoretischen Arbeiten im Organisationsbereich verknüpft:

Ronald Hartz & Gabriele Faßauer (o.J.): Struggling for Recognition. Towards a Dialectical Perspective on Identity and Discourse. Working Paper.

Ein Gedanke zu „„Das Recht der Freiheit“ – Neues Buch von Axel Honneth

  1. Manfred Freude

    Zu Axel Honneth Das Recht der Freiheit und dem Kommentar von Ludwig Siep. Erstmal hakt kein Philosoph dem anderen ein Auge aus (sic). Platon versucht ebenfalls zu beweisen, das es diese Welt gibt. Aber über Erfahrung (wie es hier versucht wird) lässt sich keine Philosophie betreiben. Was solle alle empirischen Aufzählungen (Hegel pp) von Philosophen die längst philosophisch widerlegt sind. Der Text als empirische Sammlung ist von der Art, als ein Spitzenkoch nur Fertigprodukte verwendet. Ein Bericht von Autorität, Tradition und Induktion. Fein, and

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